P.A.R.T.Y – ein Unfallpräventionsprojekt im Clemenshospital

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Am 28.10. 2016 nahm die Klasse 9a der Realschule Wolbeck in Begleitung der Klassenlehrerin Frau Maria Brüggemann an einem Unfallpräventionsprojekt (P.A.R.T.Y) im Clemenshospital in Münster teil.

Nach der Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Horst Rieger leitete Herr Dr. Timm Schmidt-Mertens durch einen Vortrag in die Thematik ein. Schwerpunkt des Projektes ist es, Schüler und Schülerinnen über Unfallgefahren zu informieren und über mögliche Vermeidung von Unfällen zu sensibilisieren.

Es schloss sich dann ein Vortrag vom ehemaligen stellvertretenden Polizeipräsidenten Herrn Udo Weiss an. Herr Weiss berichtete von Unfallopfern aus seiner Dienstzeit, die hätten verhindert werden können, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit oder die Sicherheitsvorschriften beachtet worden wären. Den Schülern und Schülerinnen wurde deutlich, wie wichtig das Tragen eines guten Helmes beim Fahrrad- und Motorradfahren ist und wie wichtig auch das eigene Mitdenken gerade als Fahrradfahrer/in in Münster ist.

Herr Weiss erläuterte eindrucksvoll, welch hohe Verantwortung jeder Verkehrsteilnehmer hat.

Nach den informativen und eindrucksvollen Vorträgen bekamen die Schüler/innen in Gruppen eine Führung durch das Krankenhaus. Zunächst wurden der Rettungswagen und  der Schockraum besichtigt und dort erklärt, wie die Erstversorgung eines Unfallopfers abläuft. Dann wurden sowohl die Intensivstation als auch die Normalstation der Chirurgie besichtigt. Auf der Intensivstation wurde die Versorgung eines Schwerverletzten anhand einer Puppe gezeigt. Auf der Normalstation waren zwei Patienten bereit, ihr Zimmer zu zeigen, um die Versorgung auf dieser Station erklären zu lassen.

Auch hatten die Schüler/innen Gelegenheit, mit zwei ehemaligen schwerverletzten Verkehrsopfern zu sprechen, die eigens für diesen Tag zum Clemenshospital kamen. Diese beiden jungen Männer berichteten von ihren schweren Verletzungen durch die von Ihnen erlittenen Unfälle, von der guten medizinischen Versorgung im Clemenshospital und von den langwierigen Behandlungen, die immer noch nicht abgeschlossen sind. Die Schüler/innen stellten viele Fragen und waren sichtlich betroffen, wie schwerwiegend Unfälle sein können und dass die Opfer ihr ganzes Leben an deren Folgen leiden können.

Die Klasse 9a hat diesen Tag als einen gelungenen und lehrreichen Tag empfunden.

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Projektes Herrn Prof. Dr. Rieger und Herrn Dr. Timm Schmidt-Mertens und ihren Mitarbeitern im Clemenshospital.